Fotoworkshop im wunderbaren Verzascatal

2026-05-12 Micha Pawlitzky hatte mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in diesem Jahr am Workshop im italienischen Teil der Schweiz teilzunehmen. In den letzten Jahren konnte ich teilweise nicht oder Micha hatte den Workshop mangels weiterer Telnehmer abgesagt. Jetzt aber sollte er stattfinden. Ich habe zugesagt.

Also ging es am vergangenen Sonntag auf die rund 9stündige Reise von Alfen nach Brione, ein kleines Örtchen im Verzascatal.
Mehr über diese wildromantische Gegend findest du hier:

https://www.verzasca.ch/de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Verzascatal

Da unser Workshop erst am Nachmittag begann, konnte ich mich morgens (teilweise bei strömendem Regen) bereits mit den Örtlichkeiten vertraut machen. Hier sind meine ersten Eindrücke:

Die Brücke hat einen eigenen Wikipediaeintrag den du mit einem Klick hier findest.

Das Besondere am Verzascatal und die Basis für den Workshop sind der wildromantische Verzascafluss und die vielen teils riesigen im Fluss liegenden Felsen mit ihren unglaublichen Farben.

Tja, und das gehört auch zu meiner Wahrheit: Der Aufenthalt war/ist für mich auch eine Art Selbstfindungskurs. Ich stelle in diesen Tagen fest, das meine Beine irgendwie älter sind als mein Kopf. Steintreppen rauf und runter, über Steine springen oder klettern wollen sie nicht mehr. Es ist eine wirkliche Strapaze und ich bin nach jedem Teil echt geschafft. Etwas anderes ist das auf federndem Waldboden. Das war, wenn auch sehr früh (Aufstehen um 5.00 Uhr, Abfahrt gegen 5.25 Uhr), mehr „Waldbaden mit Fotografie“ als Workshop. Das ging gut, war aber auch nach der Anstrengung am ersten Tag irgendwie für mich erforderlich.

Hier folgt zunächst eine Auswahl an Fotos aus der Verzasca und anschließend Bilder vom „Waldbaden“.

Nachmittags machte die Sonne den Flussbereich so hell, dass künstlerisches Fotografieren im Sinne des Workshops kaum möglich war. Da habe ich dann das Spielen angefangen. Schau mal:

Abends wurde es dann wieder normal. Und danach war mein Workshop auch schon wieder vorbei. Morgen früh geht’s dann wieder heim. Ich bin aber ziemlich sicher, dass das nicht der letzte Besuch in diesem wildromantischen Tal war.

Ciau Verzasca Ciau!

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