Über mich

Umwelt, Menschen, Natur, Inspiration, Kreativität

undefined „Ich möchte nicht mehr knipsen!“

Gartenliebhaber, neugieriger Reisender und Fotograf, immer an Neuem interessiert. Vor allem an der Natur. So würde ich mich selbst beschreiben.

Als „semiprofessioneller Fotograf“ bin ich seit 2010 unterwegs. Meine erste Ausstellung „Ein ganz normaler Garten“ fand im Frühjahr 2013 in der Gärtnerei Düsing, Borchen-Nordborchen, statt. Inzwischen gab und gibt es viele Projekte:

München und Köln „Nights in Underground, Heimatbilder „Flowers and Plants“ in Borchen-Alfen und Umgebung, Venezia, Palestine, Marrakech, Istanbul, Cairo, Luxor, Aswan, Costa Rica, South Africa, Malawi, Nicaragua, Jordan etc.

Weitere Fotoausstellungen:

Buongiorno Venezia (2015) – Mallinckrodthof Borchen
Luxor faces and context (2016) –  Stadtbibliothek Paderborn
Pura Vida (2017) – Arztpraxis Dr. Goldschmidt, Büren und Hospitalgalerie Lippstadt
Borchener Lieblingsplätze (10-2019 – 01-2020) – Rathaus der Gemeinde Borchen

Dazu inzwischen viele verschiedene Kalender. Aktuell gibt es einen Geburtstagskalender mit Motiven aus der Serie Borchener Lieblingsplätze sowie den Kalender 2020 zu den Lieblingsplätzen.

Aktuell arbeite ich an folgenden Fotoprojekten:

Leben und Studieren mit „Muskeldystrophie Duchenne“
Bürgerprojekt „Borchener Lieblingsbäume“

Im Naturfotografie-Magazin „NaturFoto 2-20 habe ich einen interessanten Artikel gelesen. In „Gefühlte Bilder“ geht es auch um die Frage, warum manfrau bestimmte Bilder macht. Geht es beim Fotografieren und der folgenden Bilderauswahl darum, später „viele Likes“ zu bekommen, viele hochgestreckte Daumen zu bekommen? Wenn das so ist, hätte das eigene Fotografieren weniger mit mir selbst sondern mehr mit seinem eigenem Publikum, seiner Fangemeinde zu tun. Gibt es Zwänge, vielleicht sogar kommerzielle? Sprich, will ich mit meinen Fotografien Geld verdienen? Mmhhh? In dem Wissen, dass es nur ganz wenige Menschen gibt, die vom Fotografieren leben können. Ich habe versucht, für mich Antworten zu finden:
1. Es ist schön, wenn man Anerkennung bekommt – Likes also, Daumen hoch. Ich arbeite also für die Galerie. Allerdings weniger als Fotograf, mehr als Dozent. Wenn ich mit meinen (erwachsenen) Schülern im Bereich des Rechnungswesens arbeite, will ich gut, nein, sehr gut sein. Schließlich gebe ich Ihnen Rüstzeug mit, das sie zukünftig als Führungskräfte im Handwerk benötigen. Anerkennung, Lob braucht jede/r. Ich auch.
2. Als ausstellender semiprofessioneller Fotograf freue ich mich natürlich auch über Anerkennung. Wobei ich zwei Arten klar unterscheide:
– Wenn ich auf dieser Seite und auf Facebook Zustimmung erhalte, freut mich das und ich stelle fest, dass ich publikumsorientiert auf dem richtigen Weg bin.
– Besonders wichtig ist für mich aber die Anerkennung der Profis. Anerkennung durch Hinweise, Verbesserungsvorschläge meines Fotocoaches oder von Workshopleiter*innen. Auszeichnungen bei Wettbewerben.

Das WICHTIGSTE ist aber das Finden der eigenen Linie. Und auf dem Weg bin ich immer. Diese Linie zeichnet sich für mich langsam ab:
Es geht immer um Natur. Es geht um Grün! Ich fühle mich gut, wenn ich in der Natur fotografiere und irgendetwas mit Wasser dabei ist. Wenn ich Draussen bin! Es geht um Situationen, die mit Licht, Wasser und Stimmungen zu tun haben. Wenn es mir schon bei der Bildkomposition kalt den Rücken runterläuft, dann weiß ich: Das wird MEIN FOTO!
Neuerdings schaue ich, wie manche Situationen in SCHWARZ/WEIß aussehen. Und ich SPIELE mit der Situation, lasse mich von Verfremdungen inspirieren. Alles das kannst du hier auf meiner Seite entdecken.

Weisheiten, die mein Leben bestimmen und mich, so sagen Freunde*innen, auch kennzeichnen:

Jürgen Klopp: „Was ich kann, kann jeder!“ Andre Heller: „Heimat ist da, wo meine Kinder schlafen!“
Inge Dykmann: „Was jemand nicht kann, darf man ihm/ihr auch nicht vorwerfen!“
Mario Adorf zum ‚Ende des Lebens‘: „Ich möchte das Sterben so akzeptieren, wie es mir widerfährt.“

Gestern habe ich Fotos einer Freundin gesehen, von der sie selbst meinte, dass sie nicht gut seien. Die Fotografierende sagte ihr zu den Bildern: „So siehst du halt aus!“
Ich fand die Bilder auch nicht gut. Man kann fotografieren und dann kommt so etwas dabei heraus. Frau kann aber auch fotografieren und dabei eine Beziehung aufbauen, kann bei jedem Menschen, in der Umwelt, beim Gegenüber das Besondere zeigen (Profis würden von Herausarbeiten sprechen). Dafür braucht manfrau aber Empathie, Inspiration und Kreativität. Und natürlich Spass bei der Fotografie, beim Arbeiten! Ich hoffe sehr, dass ich damit gesegnet bin.
Inch Allah!

Warum Renardum?

Als ich 2006 mit dem Fahrrad von Alfen nach Santiago de Compostela radelte, also meinen persönlichen Jakobsweg machte, erhielt ich am Ziel diese Urkunde: undefinedDarauf steht meine Vorname „Reinhard“ auf lateinisch: „Renardum“. Auf diese Reise und diese Urkunde bin ich nach wie vor sehr stolz. Genau so, wie auf meinen Pilgerpass:

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