Rund um den Porsangerfjord

2024-02-15 Das für uns Beeindruckendste vorweg: Der Weg von und zum Nordkap ist noch immer gesperrt. Eigentlich können wir unser Glück nicht fassen! Seit ca. 50 Stunden sind alle Wege gesperrt. Auch rund um Honnigswåg ist kein Weiterkommen.
Aber wir waren dort! Echt krass!
Es gibt zwar eine Kolonnenstrecke, aber dann ist wieder Schluss. Heute früh war eine italienische Reisegruppe im Hotel – gestrandet. Für uns unvorstellbar, dass dorthin überhaupt ein Bus fährt.

Gestern waren wir, nach der Dialyse, auf „Elchsafari“. Gølin meinte, die Chancen stehen gut, Elche zu sehen. „Fahrt Richtung Børselv, da gibt es welche. Mein Vater hat kürzlich dort noch einen geschossen.“ Den anderen haben wir getroffen.

Gutes Gefühl: Elch getroffen (lebt noch!) und wieder sind wir in einer sehr beeindruckenden Landschaft:

Beschluss: Morgen früh unternehmen wir einen zweiten Versuch. Leider kein Elch, dafür aber Rentiere und natürlich tolle Motive. Regelrecht geflasht war ich, als plötzlich der Mond direkt vor uns auftauchte. Dieses Bild ist auch für mich ein echtes Geschenk.

Nach dem Frühstück ging es dann auf die andere Seite des Porsangerfjords. Der Tipp war: Fahrt zum Trollholmsund. Da findet ihr „unsere Trolle“. Leider war der Weg zum Strand durch viel Schnee versperrt. Keine Chance. Außerdem musste ich auf meine Mütze aufpassen. Immer noch heftiger Sturm!

So viel Eis haben wir echt noch nie gesehen. Irgendwie kann man sich gar nicht satt sehen.

Morgen früh unternehmen wir, noch vor der Dialyse, eine weitere Fahrt, um Elche, Rentiere und Mond zu fotografieren.
Es ist hier wirklich wunderbar. Wenn man trockene Kälte und klare Luft mag.
Vielleicht bleiben wir einfach…..

Um es nicht zu vergessen: Wir sind hier, weil Diane sich traut, ein solches Abenteuer zu unternehmen. Als Dialysepatientin! Und weil sie im LakselvHospital dialysieren darf.
Sonst wäre diese Reise nicht möglich.

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